Die Motorradversicherung - mit einem Schufa-Eintrag gut versichert


Wussten Sie, dass die Zahl der angemeldeten Motorräder jährlich steigt? Im Jahr 2015 verzeichnete das Kraftfahrtbundesamt über vier Millionen angemeldete Motorräder, eine Zahl, die zuvor nie erreicht wurde. Als Motorradfahrer verstehen Sie die Gründe, warum die Zahl immer größer wird. Es geht doch nichts über das Gefühl der Freiheit, wenn Sie über Landstraßen preschen, den Fahrtwind spüren und sich in die Kurve legen. Auf der anderen Seite geschehen rund um das Motorrad aber auch viele - und oft tragische - Unfälle. Deshalb gilt für Halter von Zweirädern dieselbe Regel, die für Autos gilt: Kein Fahrzeug darf ohne eine Motorradversicherung auf den Straßen geführt werden. Nur, wie können Sie eine Motorradversicherung erhalten, wenn Sie Einträge in der Schufa haben? Auf unserer Seite und speziell in dieser Kategorie zeigen wir Ihnen Lösungen auf. Doch noch wichtiger: Wir verraten Ihnen, worauf Sie bei einer Motorradversicherung achten müssen, wie Sie sparen und wie der Wechsel der Motorradversicherung trotz Schufa funktioniert.


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Der Hubraum spielt bei der Motorradversicherung eine wichtige Rolle

Stehen Sie noch vor der Anschaffung eines Motorrads, überlegen Sie vielleicht, wie Sie dauerhaft sparen können. Eventuell sind Sie sich noch nicht sicher, wie mächtig Ihr Motorrad sein soll. Falls Sie nicht planen, einen zusätzlichen Führerschein für ein Motorrad zu machen, können Sie mit dem normalen Autoführerschein der Klasse B (ehemals Klasse 3) Motorräder und Motorroller mit einem Hubraum von höchstens 45 ccm fahren. Die Höchstgeschwindigkeit dieser Gefährte ist mit 50 Stundenkilometern festgelegt. Dafür, dass Sie in der Geschwindigkeit deutlich eingeschränkt sind, sparen Sie beim Unterhalt des Motorrads. Denn solche Räder versichern Sie über das Versicherungskennzeichen. Über die Steuer und die Gebühr, die für das Kennzeichen fällig wird, zahlen Sie direkt die Motorradversicherung mit. Das ist zwar nur eine Haftpflichtversicherung, schützt Sie aber im gesetzlichen Umfang.

Bei stärkeren Motorrädern haben Sie diese Möglichkeit nicht mehr. Nicht nur setzt das Führen der Räder eine eigene Führerscheinklasse voraus, auch der Gesetzgeber fordert von Ihnen eine eigene Motorradversicherung. Daran ändert ein Eintrag in der Schufa nichts - das Gesetz bleibt bestehen. Bei der Wahl der passenden Motorradversicherung können Sie jedoch trotz eines Schufa-Eintrags sparen. Je nachdem, welche Versicherung Sie bislang haben, wie alt Ihr Vertrag ist oder welche Angebote Sie bisher betrachtet haben, sind Einsparungen in hoher dreistelliger Höhe möglich - wenn Sie wissen, worauf es ankommt.

Motorradversicherungen können sich an der Saison orientieren

Während Sie ein Kfz in der Regel dauerhaft anmelden und nur in seltenen Fällen auf eine Jahreszeit beschränken, benutzen Sie das Motorrad vermutlich überwiegend in den Sommermonaten. Da kann es für Sie sinnvoll sein, direkt ein Saisonkennzeichen zu nutzen und auch die Versicherung auf ein Halbjahr beschränken. Dieser Luxus macht hingegen die Kündigungsfrist der Motorradversicherung ein wenig komplizierter. Ist Ihr Motorrad bereits versichert, müssen Sie sich den Vertrag vor einem Wechsel genau anschauen, um die Kündigungsfrist nicht zu verpassen. Denn beginnt der Zeitraum für Ihr Kennzeichen Anfang April, kann die Kündigungsfrist Ende Februar auslaufen. Andere Motorradversicherungen orientieren sich am gängigen Stichtag für Autoversicherungen, nämlich dem 30. November. Einige Verträge von Motorradversicherungen gehen noch einen Schritt weiter: Hier sind die Kündigungszeiten direkt an die Saison gekoppelt.

Daher unser Tipp: Wenn Sie sich mit dem Wechsel und dem Vergleich von Motorradversicherungen beschäftigen, müssen Sie stets Ihren aktuellen Vertrag im Auge behalten.

Ist die Schufa bei der Motorradversicherung ein Problem?

Grundsätzlich nicht. Allerdings kommt es darauf an, was Sie sich von Ihrer Motorradversicherung trotz Schufa versprechen und welche Wünsche Sie hegen. Absolut keine - oder nur sehr selten auftretende - Probleme gibt es bei der reinen Haftpflichtversicherung. Die Haftpflichtversicherung der Motorradversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und gehört zu den Pflichtversicherungen in Deutschland. Kein Fahrzeug erhält eine Zulassung und darf auf den Straßen bewegt werden, wenn es nicht haftpflichtversichert ist. Falls Sie denken, dass der Gesetzgeber Sie mit dieser Regelung ärgern will, können wir Sie beruhigen. Die verpflichtende Motorradversicherung ist Ihr ganz persönlicher Schutz. Da sie die Bereiche

• Sachschäden
• Personenschäden
• Vermögensschäden

Abdeckt, kommen nach einem Unfall nur die Kosten auf Sie zu, die direkt mit Ihrem Motorrad in Verbindung stehen. Erhalten Sie trotz des Eintrags in der Schufa eine Vollkaskoversicherung, müssen Sie noch nicht einmal diese Kosten vollständig übernehmen. In der Regel sind die Kosten der Schadensbeseitigung an Ihrem Motorrad ärgerlich, jedoch stemmbar. Müssten Sie hingegen für Schäden an Fremdfahrzeugen aufkommen, die Kosten der ärztlichen Behandlungen bei Personenschäden selbst begleichen oder gar Vermögensschäden zahlen, wäre ein vorab vorhandener Schufa-Eintrag Ihr geringstes Problem. Denn insbesondere die Personen- und Vermögensschäden können Sie schlichtweg finanziell ruinieren - auf Dauer. Überlegen Sie nur, dass die Behandlung eines gewöhnlichen Beinbruchs im Krankenhaus bereits über 3.000 Euro kostet. Sind die Verletzungen gravierender, wird ein Krankenhausaufenthalt oder gar eine sich anschließende Rehabilitation notwendig, übersteigen die Kosten oft einen sechsstelligen Betrag. Hinzu kommt, dass Sie ohne eine Motorradversicherung für Vermögensschäden aufkommen müssten. Hierzu zählen Schmerzensgeldzahlungen, Verdienstausfälle und Gelder, die im Falle der Berufsunfähigkeit fließen. Hat das Unfallopfer eine eigene Unfallversicherung, würde sie zwar für die Kosten aufkommen. Im Nachgang wird sie sich jedoch an Sie wenden und die Gelder zurückfordern. Das Fiasko ist da und ihre Schufa-Einträge summieren sich innerhalb kürzester Zeit.

Versuchen Sie daher, eine möglichst umfangreiche Motorradversicherung trotz bestehender Einträge in der Schufa zu finden. Sie können sogar Teil- oder Vollkaskoversicherungen ausfindig machen, die Sie als Kunde akzeptieren. Vieles lässt sich über die jährliche Zahlungsweise regeln, denn selbst wenn Ihre Bonitätsprüfung auf Schufa-Einträge schließen lässt, zahlen Sie die Motorradversicherung im Voraus. Ein Zahlungsausfall Ihrerseits kann gar nicht eintreten. Genau so sehen das viele Versicherer.

Mit einem Vergleich die günstige Motorradversicherung trotz Schufa finden

Wir bieten Ihnen auf unserer Webseite diverse Informationen rund um die Motorradversicherung trotz Schufa. Auf den folgenden Seiten gehen wir auf die einzelnen Versicherungstypen ein, die Kündigungsfristen und Ihre Möglichkeiten, eine bestehende Motorradversicherung zu kündigen, um zu einem günstigeren - oder besseren - Versicherer zu wechseln. Zudem stellen wir Ihnen einen kostenlosen und unverbindlichen Versicherungsvergleich zur Verfügung. Den Vergleich können Sie trotz mehrerer Einträge in der Schufa mühelos durchführen und einen günstigen Versicherer aus der Masse herausfiltern. Unser Vergleichsrechner greift auf die Tarife der gängigen Versicherungsgesellschaften zurück und listet Ihnen zu Ihren Angaben passende Tarife auf. Im Anschluss können Sie direkt eine Versicherungsanfrage bei Ihrem Favoriten stellen.

Übrigens sollten Sie trotz aktueller Einträge in der Schufa nicht unbedingt nur auf günstige Versicherungsbeiträge schauen. Achten Sie vielmehr auf die Leistungen und zahlen Sie notfalls ein wenig mehr - gerade, wenn Sie durch die erhöhten Beiträge verbesserte Deckungssummen erhalten. Diese sind bei der Haftpflicht der Motorradversicherung ein wichtiger Vergleichsfaktor. Viele Versicherer haben die Deckungssummen in der Vergangenheit eigenständig angehoben und bieten Ihnen somit verbesserte Leistungen und Inhalte, selbst in der simplen Variante der Motorradversicherung.